Sind wir doch mal ehrlich: K.I.Z. sind für den deutschen Hip-Hop das, was OFWGKTA derzeit für den amerikanischen Hip-Hop sind. Sie sind die Erneuerer und Heilsbringer einer Jugendkultur, die Gralshüter kryptischer Abkürzungen und sie haben ähnlich wie die Jungs um Tyler, the Creator dem Hip Hop die Punk-Attitüde (zurück) gebracht. Oder wie es die vier Berliner selbst ausdrücken würden: »Hip Hop ist tot und wir haben ihn ausgestopft.« Nach den überwältigenden Erfolgen ihrer Alben Hahnenkampf und Sexismus gegen Rechts folgt am 3. Juni nun der neueste Streich mit dem schönen Sommermotto im Titel: Urlaub fürs Gehirn. Im Endeffekt ist das vierte Album von Nico, Tarek, Maxim und DJ Craft aber das genaue Gegenteil von dem, was der Titel ankündigt. Denn die vier Jungs entlarven hier das Pathologische in der Welt und stellen erbarmungslose Diagnosen, bis der Hörer plötzlich bemerkt, dass hinter der Süffisanz ihres Auftretens und ihrer Worthülsen eine – um im Jargon der Mediziner zu bleiben – bittere Pille steckt, die es zu schlucken gilt. K.I.Z. verordnen mit Urlaub fürs Gehirn eine Therapie, bei der einem schon mal das Lachen im Halse stecken bleiben kann.
Urlaub fürs Gehirn von K.I.Z. erscheint am 3.6. bei Universal
Ausgerechnet aus München kam 1993 die Raw-Funk Sensation Practice What You Preach von den Poets of Rhythm um die Brüder Jan und Max Weisenfeldt heraus. Meherere Jahre später nach der Trennung der Poets erweckte Jan Weisenfeldt mit Karl Hector & The Malcouns ein neues Funk-Projekt zum Leben. Die Band setzt sich aus Musikern aus den Kreisen der Poets Of Rhythm, des Soul Saints Orchestra, Bo Baral And The Excursionists und den Whitefield Brothers um den Kern aus Jan Weisenfeldt, Thomas Myland und Zdenko Curlija zusammen. Nach ihrem Debüt Sahara Swing von 2008, einer Freejazz Exkursion in die südliche Sahara mit Einflüssen aus äthiopischem Jazz und Funk, veröffentlicht Now Again die zweite Platte der Vereinigung. Tamanrasset stellt die erste einer Reihe von EP’s dar, die dem zweiten Album vorausgehen und nur auf Vinyl erscheinen. Auf den fünf Songs der Platte verschmelzen musikalische Szenerien aus Ost- und Nordafrika mit Western Psychedelia, Jazz und Funk. Das Cover-Artwork wurde von Kevin Lyons gestaltet und die EP ist auf 1000 Stück limitiert.
Tamanrasset von Karl Hector & The Malcouns erscheint am 17.6. bei Now Again Records
Source: Byte.FM 1000 Names from Sofia, now based in Berlin drop a liveset for The Finest Ego Monthly Trip. Project Mooncircle's sub label asked the Bulgarian beatmakers to contribute to the monthly showcase in Panke, Berlin Wedding. Mindtripping beats for heading into space. Watch out for upcoming releases.
Der "Samsonite Man" aka Fashawn schaute heute kurz bei uns im Laden vorbei, nachdem er gestern abend den Festsaal Kreuzberg gerockt hat. Netter Typ auf jeden Fall aber er musste natürlich schnell weiter zum nächsten Stop in Kopenhagen...."so on that note, imma pack my bags hit the road, yeah, i'm gone "
We sat down with the charismatic French Beatmaker Fulgeance before his show at Panke in Berlin last Saturday and talked about his creative approach to producing music and the difference to playing live in front of a crowd.
Lewis Parker, »the man with the golden sound«, hat mal wieder seine SP-1200 ausgepackt und aus einer Hand voll Samples in Windeseile eine spannende Geschichte erdacht. Dangerous Adventures heißt das Stück in fünf Akten, dass am 17.6. in den Musikzimmern weltweit Premiere feiert. Es handelt sich dabei um eine Gaunerkomödie mit Planet Asia, Vast Aire, dem im letzten Jahr an Diabetes verstorbenen Killa Sha, Eastkoast, Tah Born, T.R.A.C, Sav Kills, Baron und John Robinson in den Sprechrollen. Der gebürtige Brite Parker unterlegt diese mit mal cinematischen, mal knisternden Samples und staubigen Percussions, die auf der fünf Tracks umfassenden EP auch alle als Instrumentals zu finden sind. Und nicht nur das Line-Up stimmt, auch die Verpackung ist ein echte Hingucker mit »Blaxploitation«-Einschlag. Wenige Exemplare sollen sogar mit goldenem Vinyl aufwarten. Das Gesamtpaket ist übrigens auf 500 handnummerierte Stück limitiert.
So Clear von den Sweet Vandals erscheint am 27.5. bei Unique
I woke up this morning, with a slight hungover, to find an email in the inbox from Gordon of Project: Mooncircle telling me he had a guest mix for us. Always a pleasant surprise when good friends of ours get in touch like this, even more when it’s someone like Gordon who we’ve worked with for years now ever since the beginnings of both Rhythm Incursions and Project: Mooncircle back in the early/mid 00s. Regular listeners will no doubt be familiar with the label’s output – releases from the label are a common feature in our monthly shows and we’ve had quite a few of their artists guest on the show in the past (click here for a run down). So to finally have Gordon, the man behind the label, step up for a guest mix is nice. Actually if memory serves me right Gordon did do a guest spot for us back in 05 when Waxfactor presented the first Project:Mooncircle special which was also one of the first podcasts we did, back when Rhythm Incursions was a bi weekly show on Resonance FM. So nearly 6 years on (damn time flies) Gordon steps up again with a selection across the board featuring the likes of Headshotboyz, Shlohmo, Lapalux, Teebs, Quendolinfender, Capella, Coco Bryce, fLako, Koreless, DZA, Luisterwaar, Ital Tek, Jehst, Joe Kickass, Killing Skills, CYNE, Gards From KC, Evil Ed and more… The mix features a fair few unreleased/forthcoming bits and there is no tracklist aside from the above artists mention.
For more on Project:Mooncircle be sure to check their website, where you’ll find details of all their releases past and present. Up next they’ve got some tasty offerings from fLako and DZA as well as a Mike Gao LP coming in the summer. And stay tuned for details of a common project we’re working on as part of their Finest Ego series which I’m hoping we’ll be able to announce details for in the coming weeks.
As always you can download and/or stream the mix below. Or simply subscribe to our RSS/iTunes feed and never miss a show – links for that are below.
The Sweet Vandals legen großen Wert darauf, ihren Sound analog und möglichst roh zu halten. Dieses Vorhaben haben sie auch mit dem neuen Album So Clear, das zwischen Juni und Oktober 2010 in den eigenen Funkanema-Studios aufgenommen wurde, eingehalten und eine zeitlose Funkplatte vorgelegt. Alle zehn Tracks wurden wie gewohnt ohne digitale Nachbearbeitung oder Aufnahmetechniken aufgenommen; Burning entstand sogar in einem einzigen Take. Die Band aus Madrid ist ihrem warmen, organischem Soul, unterlegt mit wilden Grooves treu geblieben und hat trotzdem neue Gebiete betreten. Das erste Mal wurden Streicher und Flöten mit ins Studio genommen, unter anderem das Streicher Quartett des spanischen Nationalorchesters. So Clear ist eine Reise durch die musikalische Breite des Funk, getragen von der unglaublichen Energie der Band, die für ihre Live-Auftritte berüchtigt ist.
So Clear von den Sweet Vandals erscheint am 27.5. bei Unique
Keine Kommentare »